Schulleben 2014
Realschüler erkunden Firma Viega Exkursionen in die reale Technikwelt gehören seit Jahren zum Unterrichtsprogramm des Technikkurses an der Lessing-Realschule Grevenbrück. Jetzt war die Viega GmbH und Co. KG in Elspe das Ziel des Technikkurses der 9er Klassen. Die 1899 in Attendorn gegründete und mittlerweile international tätige Viega Gruppe produziert 17.000 Produkte der Installationstechnik und beschäftigt weltweit 3.500 Mitarbeiter. Dazu gehören etwa 150 Auszubildende in Deutschland. Im Zweigwerk in Elspe, wo Komponenten für Entwässerungstechnik sowie für Vorwand- und Spülsysteme hergestellt werden, wurden die Schüler und Lehrer Martin Wirth von Andreas Brinker, Ausbildungsverantwortlicher des Werkes Elspe, begrüßt. Anschließend führten Marvin Schulte, angehender Industriemechaniker, und Werkzeugmechaniker-Azubi Tobias Friebel die Schüler durch den Betrieb. Die jungen Gäste, von denen die meisten im kommenden Jahr in das Berufsleben wechseln, erfuhren, wie aus Kunststoff-Granulat Rohre und Einzelteile entstehen. Auch das Thema Ausbildung wurde erörtert, so dass die Schüler nach dem zweistündigen Rundgang einen Überblick über das Unternehmen, seine Produkte und die Ausbildungsangebote mit nach Hause nehmen konnten.
München 2014 Am Dienstag, den 1.04.2014 fuhren wir, der Technikkurs der Stufe 10, gemeinsam mit dem Herrn Wirth und der Frau Klein für drei Tage mit dem Zug nach München. Nach zweimaligen umsteigen in Siegen und Frankfurt kamen wir in München an und checkten gegen 14 Uhr Nachmittags im nahegelegenen Hotel ein. Nach kurzem Aufenthalt in unseren Zimmern gingen wir alle zusammen in die Stadt und besichtigten die Frauenkirche. Hiernach machten wir uns auf den Weg zum Viktualienmarkt, der sich in der Nähe der Marienkirche befindet. Am frühen Abend trafen wir uns alle am Augustiner Gasthaus um zusammen etwas zu essen. Gegen 21 Uhr Abends trafen wir dann wieder im Hotel ein und regelten den Ablauf der folgenden Tage. Am Dienstag fuhren wir mit Bus und Bahn in Richtung Konzentrationslager Dachau. Hier hielten wir uns mehrere Stunden auf und konnten uns selber ein Bild von dem früher aktiv gewesenen KZ machen. Nach dem wir diese Gedenkstätte besichtigt hatten, fuhren wir in die Stadt, um etwas zu essen. Nach einer Kurzen Mittagspause fuhren wir in die BMW Welt. Da jeweils nur die Hälfte unseres Technikkurses die Werksführung mitmachen konnte, durfte die andere Hälfte eigenständig die BMW Welt besichtigen. Nachdem die Werksführung und das besichtigen der BMW Welt vorüber war, machten wir uns auf den Weg zum Sea-Life und zum Olympiaturm, den wir mit Hilfe eines Aufzuges bestiegen haben. Dort konnten wir die herrliche Aussicht über die Stadt München genießen und nach knapp einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg zurück in Richtung Stadtmitte. Nun hatten wir wieder ein wenig Freizeit, die wir so nutzen konnten, wie wir es wollten. Am Abend trafen wir uns in der Lobby des Hotels und verabschiedeten uns bis zum nächsten Tag. Da am vorherigen Tag nur die ersten Zehn Techniker die Werksführung erleben durften, waren am Donnerstag die nächsten Zehn an der Reihe. Die Führung ging wieder knapp zwei Stunden und es wurde uns gezeigt, wie bei BMW ein Auto produziert und geprüft wird. Die restlichen Stunden in München nutzten wir alle zusammen und besichtigten das Deutsche Museum und gingen durch den Englischen Garten. Da dies unser letzter Abend in München war, aßen wir nochmal alle zusammen im Augustiner Gasthaus. Das war ein krönender Abschluss einer tollen Technikfahrt. Am Freitag, den 4.4.2014 fuhren wir morgens gegen 8 Uhr wieder in Richtung Grevenbrück.
Tag der Sauberkeit in Grevenbrück
Jahresabschluss endet mit Betriebsbesichtigung bei HERU Zum Abschluss der Klasse 9 besuchten 15 Schüler des 9TC Kurses (Lessing-Realschule) die Firma HERU in Lennestadt-Grevenbrück. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Drüecke folgte eine Besichtigung des Werkzeugbaus. Es fanden Gespräche mit Auszubildenden, mit einem Techniker, einem Kaufmann und dem Chef Herrn Hesse statt. Hierin zeigte sich, dass das Zeugnis des ersten Halbjahres in der 9-ten Jahrgangsstufe von Betrieben immer häufiger zur Findung eines Auszubildenden herangezogen wird. Des Weiteren ist eine sichere Stellung eines Industriebetriebes nur durch Teamarbeit und regelmäßiger Fortbildung der Mitarbeiter gegenüber der großen Konkurrenz aus Asien gesichert. Nach einem informationsreichen Morgen endet die Besichtigung gegen 11:00 Uhr.
Gemeinsam sind wir „Klasse“ Neue Schule, neue Umgebung, neue Klasse - diese Erfahrung machten auch die Schüler der beiden neuen fünften Klassen an der Lessing-Realschule. Wie man vom Einzelkämpfer zur starken Gemeinschaft heranwachsen kann, das erlebten sie bei einem zweitägigen Beisammensein in der Offenen Tür Grevenbrück. Dabei erfuhren sie spielerisch, wie man gemeinsame Ziele durch gegenseitige Unterstützung leichter erreicht, und sie lernten sich auch bei den zusammen eingenommenen Mahlzeiten, insbesondere bei der Zubereitung und Gestaltung des dann gemeinsam eingenommenen "Gala-Dinners" am Abend, besser kennen. Die gemeinsame Übernachtung mit den neuen Klassenkameraden war für den ein oder anderen auch ohne die vorangegangene Nachtwanderung ein kleines Abenteuer.
Grevenbrücker Realschulchor probt für Musical Der Schülerchor der Lessing Realschule in Grevenbrück unternahm eine dreitägige Fahrt in das Josef Gockeln Haus nach Rahrbach. Dort bereiteten sich die jungen Akteure unter der Leitung von Christa Maria Jürgens auf das Musical „Hilfe, die Herdmanns kommen“ vor. Dieses wird am 5. Dezember 2014 morgens und abends in der Turnhalle der Lessing Realschule aufgeführt. In den Räumen des Josef Gockeln Hauses herrschte reges Treiben: Es wird gesungen, getanzt, gespielt und musiziert. Die Kinder schreiben eigene Liedtexte und planen gemeinsam mit ihren Lehrern am Bühnenbild sowie an den Kostümen. Dazwischen Chorleiterin Christa Maria Jürgens: „Es ist gigantisch, mit welcher Motivation und welchem Ehrgeiz die Schülerinnen und Schüler arbeiten. So schaffen wir es tatsächlich, in der kurzen Zeit das gesamte Stück einzustudieren!“ Inhaltlich passt das Musical perfekt in die Adventszeit: Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten und mischen das traditionelle Krippenspiel, das zu Weihnachten aufgeführt werden soll, ordentlich auf. Die Aufregung ist groß, wenn alle mit Panik daran denken, was bei der Aufführung alles passieren könnte. Aber: Es wird eine ganz besondere Aufführung. Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, die die wirkliche Bedeutung von Weihnachten mit viel Humor näher bringt. Während der Proben unterstützen sich die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen gegenseitig: Jeder lernte von Jedem. Das gemeinsame Üben für das Musical stärkt den Zusammenhalt unserer Schüler in besonderem Maße. Die Kinder tragen das neue „Wir-Gefühl“ auch mit in den Schulalltag, was hoffentlich zu einem respektvollerem Miteinander führt.
Grevenbrücker Realschüler besichtigen die Firma Leibe Am 10 November 2014 führte der 9TC Kurs der Lessing Realschule Grevenbrück eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Leibe durch. Der Geschäftsführer Dirk Leibe stellte den Betrieb vor, welcher Kunststoffprodukte mithilfe des Spritzgussverfahrens herstellt. Angefangen hat die Besichtigung in der Halle, in der Maschinen durch Spritzguss Kunststoffteile in der gewünschten Form herstellen. Dort wurden zum Zeitpunkt der Besichtigung kleine Gewächshäuser, Nummernschildhalterungen, Partypilze und unter anderem Staubsaugeraufsätze hergestellt. Eine Maschine sortierte fehlerhafte Produkte sofort aus, die später wieder zu Granulat geschreddert werden. Dieses konnte der Produktion wieder zugeführt werden, sodass in diesem Unternehmen keine Kunststoffabfälle anfallen. Jährlich werden ungefähr 750 Tonnen Kunststoff für bis zu 500 verschiedene Produkte benötigt. Die stärkste Maschine erzeugt eine Spritzkraft von 5000 kN. Dies entspricht einem Druck von 500 Tonnen. Die hergestellten Produkte werden durch Mitarbeiter verpackt oder für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Das Unternehmen hat ca. 40 Angestellte, die in 3 Schichten, manchmal auch an den Wochenenden arbeiten. Die Firma Leibe hat in Grevenbrück außerdem ein Hochregallager, in dem Produkte, Rohstoffe und Werkzeuge lagern. Die dort gelagerten Produkte werden dann zum vom Kunden gewünschten Zeitpunkt ausgeliefert. Am Ende der Besichtigung blieb noch Zeit, um offene Fragen zur Berufsausbildung des Kunststoffformgebers und weitere Laufbahnmöglichkeiten in der Kunststoffindustrie mit dem Geschäftsführer Herrn Leibe zu klären. Danach endete die anschauliche Betriebsbesichtigung!